Session Rituale
Jeden Morgen werde ich um Punkt 5 Uhr von zwei hungrigen, miauenden Katzen geweckt. Als die Katzen klein waren, habe ich mich kaum aus dem Bett bekommen können. Mittlerweile springe ich schon beim ersten Miauen auf und mache ihnen Essen. Was hat das mit Poker zu tun? Einiges! Denn direkt danach beginne ich meine erste Session. Die Amis sind noch wach, und um mich rum ist es schön ruhig – draussen ist auch noch fast keiner wach oder unterwegs. Absolute Ruhe fĂĽrs Pokern, kein störendes Telefon, kein TĂĽrklingeln vom Postboten oder ähnliche Störfaktoren. Bevor ich mich an die Tische hocke, checke ich noch PMs, browse meine Favoritenlisten kurz durch, bewerte ein paar Hände im IntelliPoker NL Cashgame Forum, um mich schonmal in Stimmung zu bringen und dann geht es ran an den virtuellen Filz.
Dieser Ablauf ist bei mir absolut förderlich fĂĽr ein gutes, motiviertes Mindset. Meine erste Session dauert meist maximal 500 Hände, dann mache ich die erste Pause – FrĂĽhstĂĽck holen fĂĽr meine Frau und mich. Ein weiteres Ritual. Ich fahre schnell zum Bäcker, mit dem GefĂĽhl, schon etwas geschafft zu haben – frĂĽhstĂĽcke dann in Ruhe und bevor ich dann mit anderen Arbeiten weitermache schaue ich mir meist noch eine Folge von aktuellen Poker TV Shows an – die neuen WSOP 2010 Folgen oder das PokerStars Big Game, zum Beispiel. Selbiges schiebe ich zwischen weiteren 500 Hände Sessions ein, zu denen ich tagsĂĽber dann noch kommen sollte. Mich entspannt dabei, dass ich einfach mal anderen beim Spielen zuschauen kann, ohne immer unter Zugzwang an den Buttons zu stehen. Dadurch verschaffe ich meinem Gehirn etwas Erleichterung: Man kann sich dabei auch zur Abwechslung mal darĂĽber freuen, dass Leute im TV Beats und Cooler abbekommen oder Hände misplayen.
Solche Rituale sind somit ein fester Bestandteil meiner Vor- und Nachbereitung von Sessions geworden. Wie schaut es bei Euch aus? Welche Rituale habt ihr vor, während oder nach Sessions?


bei mir ist es ähnlich… komme jeden 2ten tag um punkt halb 7 von der arbeit heim und beginne dann bei einer ruhigen angenehmen musik Sngs zu grinden.
kurz davo noch schnell bei highstakesdb vorbeischauen ob durrr wieder 2m ill gewonnen hat und gus hansen eh nicht broke ist, danach gehts voll ab!
keine störungen, ruhe, perfektes A-game runterspielen, ab und zu laufen ein paar pokervideos im hintergrund von pokertube.com oder intellipoker oder sonstiges…
wie versucht ihr tilts zu vermeiden wenn ich mehrere bad beats in kĂĽrzester zeit kassiert??? tu mir da sehr schwer, deswegen der name emotion ;))
grĂĽĂźe aus wien, servus
Sieht bei mir ähnlich aus, nur schreit der Hahn nicht mehr. Ich lasse mich morgens von der Sonne wecken, so gegen 7:30 Uhr. Das klappt super, denn wir haben immer Sonne.
Ich brauche allerdings immer etwas Zeit um in Fahrt zu kommen, deshalb dreh ich erstmal eine Runde mit dem Hund, der freut sich und ich komme auf Betriebstemperatur.
Danach mach ich es mir vor dem Rechner bequem. Bequem ist das richtige Wort, denn ich liege total entspannt vor dem Monitor auf eine Couch. Alles, Tastatur, Maus, Kaffeebecher usw. ist so angeordnet das ich es möglichst entspannt habe. Ich mag keine langen Sessions auf einem Stuhl hockend mit Bandscheibenproblemen danach.
Als erstes geh ich mails, Tweitter, facebook und auch Intelliforum durch, damit ich aktuell informiert bin.
So, und dann such ich mir die ersten Tische, meistens 4. Ich spiele auch höchstens nur eine Stunde, das sind bei mir ca. 250 – 300 Hände mehr nicht. Falls es der Pokergott besonders gut mit mir hält und ich schon 2-3 Stacks up sein sollte, dann höre gegebenenfalls auch schon eher z.B. nach 1/2 Stunde auf, freu mich ĂĽber den Gewinn und bereite das FrĂĽhstĂĽck vor. danach entspann ich meistens etwas und schau mir auch Videos an. Manchmal wenn schon Highstacks Player wie z.B Nanonoko od. Nutsinho unterwegs sind schau ich auch gerne deren Spiel zu.
So gegen 12:00 Uhr spiele ich dann nochmal fĂĽr ca. 1 Stunde bevor die Mittagspause eingeleutet wird. Ich spiele meistens 4 kleinere Sessions am Tag, ich kann mich bei kleineren Sessions besser motivieren und konzentrierter bleiben. Die nächsten Abschnitte spiele ich gegen 15:00 Uhr und als letztes die “Nachtschicht” gegen 23:00 Uhr.
In den Intervallen bereite ich die kleinen Einheiten per HM kurz nach. Ach ja, und arbeite auch zwischendurch mal richtig, nur das kann ich mir zum GlĂĽck frei einteilen, ein Privileg das mir beim Pokerspiel sehr hilfreich ist.
Euer riodita
Habe mich immer schon gewundert, warum du, wenn ich frĂĽh um 0530 aufstehe und den Lappi hochfahre, emsig am grinden bist…!
Aber hätten wir das auch geklärt…! Solche Posts sind btw Nutz, weil sie den Entertainmentfaktor erhöhen bzw. hochhalten! Find die Homepage ĂĽbrigens really nice, speziell von der Aufmachung/Optik…
GL2yaALL
Meine Tagesabläufe sind wesentlich chaotischer. Manchmal stehe ich zu gleichen Zeit auf, manchmal abends, manchmal mittags… Das liegt einfach an meiner Unternehmungslust am Wochenende :)